Technische Operationsfachfrau HF / Technischer Operationsfachmann HF

 

Aufgaben
Die Aufgaben im Operationssaal umfassen alle Massnahmen zur Vorbereitung und technisch-instrumentellen Durchführung operativer Eingriffe und zur hygienischen Wiederaufbereitung der Instrumente sowie zur Betreuung der Patientinnen und Patienten.

 

Ausbildung
Dauer: 3 Jahre (verkürzte Ausbildung für diplomiertes Pflegepersonal möglich)
Mindestalter: 18 Jahre
Theoretischer und praktischer Unterricht an einer anerkannten Schule
Praktika in Operations- und weiteren Spezialabteilungen von Spitälern
 
Abschluss
Dipl. technische Operationsfachfrau HF
Dipl. technischer Operationsfachmann HF
Der Titel gilt als eidgenössisch.

 

Besondere Anforderungen
Physische und psychische Belastbarkeit, Flexibilität, manuelle Geschicklichkeit, Fähigkeit zum raschen, vorausschauenden Handeln

Vorbildung
Abgeschlossene Schulbildung auf der obersten Volksschulstufe und 10. Schuljahr mit naturwissenschaftlichen Fächern oder
Fachmittelschule (FMS) oder 
Abgeschlossene 3-jährige Berufslehre und
Bestandenes Eignungsverfahren
Ein Praktikum im Operationssaal wird empfohlen
Voraussichtlich ab 2008: Höhere Fachausbildung. Ab diesem Zeitpunkt ist der Abschluss der Sekundarstufe II Voraussetzung.

Einsatzgebiete
Operationsabteilung, ambulante Chirurgie, Tagesklinik, chirurgische Arztpraxis

 

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Pflegefachfrau HF / Pflegefachmann HF

 

Aufgaben
Als Angehörige der Gesundheitsberufe sind diplomierte Pflegefachpersonen verantwortlich für die Pflege. Im Auftrag der Allgemeinheit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sowie zur Erhaltung und zur Förderung der Gesundheit. Diplomierte Pflegefachpersonen schätzen die pflegerischen Bedürfnisse der Patienten ein und arbeiten mit allen an der Pflege beteiligten Fachpersonen zusammen. Sie haben eine zentrale Verbindungsfunktion und vertreten die Interessen der Patientinnen und Patienten. Beim Delegieren von pflegerischen Handlungen gewährleisten diplomierte Pflegefachpersonen die Überwachung und tragen für ihre Entscheide und Handlungen die Verantwortung. Diplomierte Pflegefachpersonen betreuen Einzelpersonen mit ihren Angehörigen, Familien oder Gruppen. Die Patientinnen und Patienten können sämtlichen Altersgruppen angehören, in unterschiedlichem physischen und/oder psychischen Zustand sein und aus verschiedenen Umfeldern stammen.

 

Ausbildung
Dauer: 3 Jahre
50 % Unterricht an Höheren Fachschulen
50 % praktische Ausbildung in verschieden Institutionen des Gesundheitswesens

Abschluss
Dipl. Pflegefachfrau HF
Dipl. Pflegefachmann HF

Besondere Anforderungen
Interesse für Gesundheits- und Krankenpflege, Kontakfreude, Flexibilität, Team- und Konfliktfähigkeit

Vorbildung 
mind. 3 jährige, abgeschlossene Berufslehre oder
Fachmittelschule (FMS/DMS), Abschluss mit FMS-Ausweis oder
Wirtschaftsmittelschule (WMS) oder
Gymnasium (Abschluss mit Mautra) und
Bestandenes Eignungsverfahren

Einsatzgebiete
Verschiedene Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens

 

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Pflegefachfrau FH / Pflegefachmann FH

 

Aufgaben 
Absolventinnen und Absolventen des Bachelor of Science in Pflege erfüllen die Anforderungen von Fach- und Führungskräften im Gesundheitswesen. Sie sind fähig, in der Pflege von Einzelpersonen jeden Alters, Familien oder Gruppen aus eigener Initiative auf komplexe Problemsituationen zu reagieren. Sie übernhemrn in verschiedenen Arbeits- und Berufsfeldern die Pflege- und/oder Managementaufgaben. Pflegefachpersonen FH sind dank breitem Generalistenwissen, zusätzlichem Spezialwissen und ausgeprägtem Praxisbezug des Studiums fähig, Führungs- und Beratungsfunktionen in Organisationen des Gesundheitswesens zu übernehmen.

 

Ausbildung
Dauer: 3 Jahre (verkürzte Ausbildung für Diplomierte Pflegefachpersonen HF)
Studiengang an der Fachhochschule Gesundheit
Bern und Zürich bzw. an der Fachhochschule für Technik, Wirtschaft und Soziale Arbeit St. Gallen
 
Abschluss
Bachelor of Science in Pflege

Vorbildung
mind. 3 jährige, abgeschlossene Berufslehre mit Berufsmaturiät oder
Fachmaturität oder
Abschluss der Diplommittelschule (DMS) mit Zusatzmodulen oder
Gymnasium (Abschluss mit Mautra) und Praktikum im Berufsfeld Gesundheitswesen und
Bestandenes Aufnahmeverfahren

Empfohlen wird die Berufsmaturität bzw. die Fachmaturität "Gesundheit und Soziales". Eine fehlende Vorbildung mit Schwerpunkt Gesundheitswesen kann mit Zusatzmodulen bzw. mit einem Praktikum kompensiert werden. Die genauen Zulassungsbedingungen sind bei den Fachhochschulen Gesundheit einsehbar.

 

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